Reiher,.D.S..-.Alex.&.Cara.05.-.In.unseren.Augen

6. November 2016 von
Reiher,.D.S..-.Alex.&.Cara.05.-.In.unseren.Augen Warez-World
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Release:
Reiher, D S - Alex & Cara 05 - In unseren Augen EPUB
Genre:
Liebesroman
Größe:
17 MB
Passwort:
Warez-World.org
Sprachen:
Hinweise:
Liebesromane
Info:
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Beschreibung:
Reiher,.D.S..-.Alex.&.Cara.05.-.In.unseren.Augen
Als mein Smartphone mich zwischen zwei Sekunden in einen Modus der Vibration versetzte, machte ich mir gar nicht erst die Mühe, denjenigen um Erlaubnis zu fragen, der mittlerweile die Oberhand über mich gewonnen hatte. Ich hob einfach ab. „Alex“, sagte Linus´ Stimme, rasch und panisch. „Wo bist du?“ Und es wurde noch schwerer. „Alex, ich habe versucht, Hoffmann hinzuhalten, aber nachdem er mit Coraline gesprochen hatte, wollte er … .“ „Ist schon gut“, sagte ich, die Augen auf einen fernen, grünen Punkt geheftet. „Du hast mir genug Zeit verschafft.“ „Genug Zeit für was?“, drängte er ohne Atempause. „Was zum Teufel treibst du?“ Die Welt hinter den Scheiben verschwamm. „Du musst etwas für mich tun.“ Es war ein Signal. Und er fing es auf. „Nein.“ Er flüsterte jetzt. „Was immer du vorhast … . Du hast mir versprochen, dass … . Bitte. Komm … einfach nach Hause. Dann können wir reden.“ Ich holte rasselnd Luft. „Es ist kein zu Hause ohne Cara.“ Er schwieg in einem prägenden Schockmoment. Dann … . „Du hast mich belogen“, sagte er leise. „Du hast von Anfang an gelogen. Du hattest nie vor, zurückzukommen. Du hattest nicht mal vor, dich zu melden.“ Ich versuchte nicht, die Wahrheit anzufechten. „Nein.“ „Und … was jetzt, Alex?“ Ich hörte Tränen. „Verrätst du mir zum Abschluss noch, wo ich deinen letzten Willen finden kann? Sagst du mir bitte noch schnell, an wen deine Millionen gehen, wenn sie dich umgebracht haben? Coraline bekommt Dreiviertel und dazu einen Anspruch auf Waisenzahlungen bis zu ihrem siebenundzwanzigsten Lebensjahr?“ Aus Tränen wurde mehr. „Sie ist vier, Alex. Sie ist vier. Sie ist so klein und sie liebt dich mehr als sie in ihrem Alter eigentlich können sollte. Sie kann nicht beide Eltern an einem Tag verlieren. Wenn du nicht für deinen besten Freund umkehren willst, dann tu es für deine Tochter.“ Er keuchte in mein Ohr. „Caras Verlust würde uns alle zerreißen. Aber du machst es nicht besser, wenn du jetzt auch gehst. Alex, bitte … . Du kannst uns das nicht antun.“ „Ehrlich gesagt“, sagte Eric neben mir laut genug, um Linus einen dunklen Vorgeschmack auf Kommendes zu geben, „kann er das schon.“ Er entwand mir das Smartphone mit nur einem Griff und hielt es dicht an seine Lippen. „Sag auf Wiedersehen. Es war eine schöne Zeit mit dir, doch wie alle schönen Dinge muss auch das einmal zu Ende gehen. Sei ein Vater für das arme kleine Mädchen. Wenn du Glück hast, übernimmt deine blauhaarige Hure vielleicht sogar die Mutterrolle.“ Er lächelte mir grausam zu. „Bis dann, Linus. Alex hat sich dieses Mal für mich entschieden. Du bist hiermit entfreundet.“ Ich konnte Linus nach mir schreien hören. Alles endete, als Eric sein Seitenfenster nach unten kurbelte und mit einem achtlosen Ruck meine hinfällige Verbindung zur Außenwelt durch den Spalt fallen ließ. Wirbelnde Räder rauschten im Schwung knackend über etwas Festes, das keine andere Wahl hatte, als unter dem Gewicht zu splittern. Ich reagierte mit keinem Laut auf die Entwicklung. Ich hatte es irgendwo kommen sehen. Eric summte leise vor sich hin, während er spürbar schneller wurde. Er unterbrach sich erst für seine Bereitschaft, etwas zu tun, womit ich ebenfalls fest gerechnet hatte. „Würde es dich sehr stören, nochmal auf freiwilliger Basis die harmlose Droge zu nehmen, über die du dich zuletzt so gefreut hast? Du weißt. Das Gesetz der Geheimhaltung und so weiter. Albern aber notwendig. Wir tun alles dafür, damit ihr eure Orientierung verliert. Cara war auf dem Weg noch viel bewusstloser, als du es sein wirst.“ Ich sprach nicht. Fragte nicht. Ich ließ es einfach geschehen. Ich hatte Eric die Erlaubnis zu dieser Form von Willkür ausgestellt. Es war noch lange nicht so brutal, wie es werden konnte. Bevor ich nach einer fast gefühllosen Einnahme meiner Gute-Nacht-Medizin abglitt, mitten in einen Stoff hinein, aus dem Träume gemacht waren, dachte ich an sie. Halte durch, Baby. Halte durch. Ich komme.
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